Werkwochen

Werkwochen sind musisch-kreative Ferien für Kinder und Jugendliche. Eine umgebaute Spinnölfabrik bietet seit bereits 50 Jahren viel Platz für Kreativität, Lärm und umgefallene Farbtöpfe.

Gemeinsam mit Teilnehmern, Künstlern und Betreuern der Veranstaltung wurde ein Wertekatalog verdichtet, der die Optimierung und Neugestaltung von Prozessen begründet und lenkt. Für die Visualisierung und Formulierung von Kommunikationsmedien wurden Gestaltungskriterien vereinbart.

So wurde der Schriftzug von verschieden Kindern gezeichnet, einzelne Buchstaben ausgewählt und zu einem Schriftschnitt zusammengestellt, der nun auf jedem Rechner installiert werden kann. Ein Maskottchen, welches seit einem Jubiläum nicht mehr ganz aus der Werkwoche verschwunden ist, wurde weiterentwickelt und mit Farbe, Varianten und einer kleinen Herkunftsgeschichte ausgestattet. Es hilft nun auch Kindern, die noch nicht lesen können, bei der Orientierung im Haus.

Eine ganze Werkstatt wurde in Hinblick auf das vereinbarte Selbstständigkeitsprinzip umgebaut. Eine „Selbstbedienungstheke“ und rollbare Kisten für schweres Material und Werkzeug ermöglichen den Kindern ein freies und eigenständiges arbeiten.

Zusammen mit einem Pool von Bildern, der mit jeder Veranstaltung größer wird, ist ein Gestaltungsbaukasten entstanden, mit dem seit 2008 die Kommunikationsmedien gestaltet werden. Die Bausteine ermöglichen den ehrenamtlichen Betreuern zudem die eigenständige Produktion von zugehörigen Medien.

 Damit die Werkwochen zukunftsfähig aufgestellt sind, wurde 2016 mit einem umfassenden Qualitätsmanagementprozess  begonnen.